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im naturschutzgebiet südgelände…

Am Sonntag sind wa runter nach Südberlin ins Naturschutzgebiet gefahrn.
Kannt ich auch nicht. Nennt sich Südgelände. Lohnt sich.
Auf dem ehemaligen Gelände des Rangierbahnhofs Tempelhof hat sich nach der Stilllegung (oha drei L’s)
die Natur wieder breit gemacht und weil ein paar aufmerksame Bürger sich in einer Bürgerinitiative zusammen gefunden haben, wurde irgendwann daraus das Naturschutzgebiet. Dafür drei Daumen hoch an die Bürgerinitiative.

Man sieht überall noch Relikte der vergangenen Zeit wie zB diese ziemlich ziemlich große Dampflok, den Wasserturm oder irgendwelche Weichenstellgeräte.

Wir haben kurz ne Führung mitgemacht, sind dann aber doch lieber alleine durch die Natur flaniert.
Zunächst kommt man am Wasserturm vorbei, da war sone Art Kinderfest usw. das war uns aber egal, wir sind direkt rein über die Wiesen in den Wald.

Eine Künstlergruppe hat die Wege und einige Objekte wie diese Eule gestaltet. Die Objekte sowie die Wegweiser usw. passen sich gut in die Industrieromantik der verbleibenden Elemente des Rangierbahnhofs ein. Wirkt nicht aufdringlich, angenehm.

Die Parkanlagen sind auf eine sehr angenehme Art und Weise in die Wald und Wiesenlandschaft integriert. Man merkt das bei der Gestaltung mitgedacht wurde und die Designer den Ort selbst erlebt haben. Die Wege sind behinderten gerecht und entweder aus Metallgittern oder diesem Borken/Rindenmaterial, auf dem man sehr gut barfuss gehen kann. Insgesamt gibt es einen kleinen Rundweg von 1 km und einen großen von 2,7 km.

Die anderen Wege sind auf die alten Schienen aufgebockt. Die Tiere und Pflanzen können somit weitermachen was sie so machen, ohne das der Mensch sie sonderlich stört bzw. ihnen Barrieren in den Weg legt. Auch hierfür drei Daumen hoch!

Die Schafe werden einmal im Jahr geholt um die Wiese n bisschen abgzugrasen, damit die nicht auch zu Wald wird.

Auf dieser großen Drehscheibe, wurden früher die Züge gedreht.

Naja guckt ma selbst n bisschen…

Wird der Rubinienwald am noch menschlich „geschützt“, also beschnitten und geguckt, dass sich die Eichen nicht wie die Gangster ausbreiten und den anderen Pflanzen das Licht wegnehmen. Gibt es hinten einen Urwald, der sich selbst überlassen wird. Übrigens, die Rubinie, so viel hab ich von der Führung behalten, wird auch falsche Akazie genannt. Das was wir uns gerne als Akazienhonig ums Maul schmieren, ist kein Akazienhonig sonder eigentlich Rubinienhonig…

Die S-Bahn fährt natürlich nicht mitten durchs Naturschutzgebiet, aber neben dran vorbei.


Wer zwischen den Blättern durchguckt kann hin und wieder anderes im Südberliner Industriegebiet entdecken, hier zB. der jute Schultheiß.

So wen’s interessiert kann mal vorbei gucken. War sehr angenehm und entspannend. Wir haben sogar ne kleine Eidechse gesehen, die war aber zu schnell um fotografiert zu werden.

Kostet 1 Euro Erhaltungskosten Eintritt, was gerechtfertig ist.

Hin kommt man mit dem ÖPNV, S Bhf. Priesterweg (S2, S25), Bus 70, 246, X 76, M 76 – Am Prellerweg, oder aber natürlich mitm Fahrrad.

Hier noch mal der offizielle Link von GrünBerlin :

http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/natur-park-suedgelaende/uebersicht/

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