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guggenheim keck?…

Vorgestern habe ich mich aufgeregt. Ich hatte meine Sachen gepackt und wollte aus dem Haus gehen, da fiel mir auf das mein Fahrrad ja gar nicht im Hof steht sondern in in der Werkstatt. Ieeh, musste ich also den Bus nehmen.
Also raus auf die Street und zum M-twentyninerGhettoliner. Während meiner Fahrt sind mir mehrere Plakate mit Fragen aufgefallen, die ich gerade in meiner Situation nicht dumm fand. Fragen à la „Wieso müssen wir so viel Zeit aufwenden um von A nach B zu kommen?“ oder “ Warum machen wir nicht mehr selbst, anstatt ständig neues zu kaufen?“
Bei näherer Betrachtung konnte ich erkennen, dass die Plakate für das neue, viel debatierte Guggenheim Lab werben. Nun gut, die Diskussion habe ich nicht wirklich mitverfolgt und ich habe auch jetzt keine sonderlich große Lust, die ganzen Artikel nachzulesen.

Ein kurzer Blick auf den Blog „Guggenheim Lab verhindern“ verrät jedoch

„für den Kiez bedeutet das geplante „Lab“ eine weitere Aufwertung und eine Beschleunigung der ohnehin schon rasanten Mietsteigerungs- und Verdrängungsspirale. BMW hofft auf einen fetten Image-Zugewinn, und der Grundstückseigentümer natürlich auf eine schöne Wertsteigerung seines Grundstückes, auf dem in nicht so ferner Zukunft Luxuswohnungen entstehen sollen.“
( http://bmwlabverhindern.blogsport.de/hintergrund/ )

Ich glaube, zu dem Zeitpunkt sollte das mobile Labor zur Erforschung urbanen Stadtlebens noch nach Kreuzberg, jetzte ist es ja in Pberg angekommen.

Nun gut, Diskussionsbedarf besteht sicher. Ich hab mich damit noch nicht wirklich auseinander gesetzt, aber anstelle jetzte zu lesen und das dann wiedergekäut hier noch mal auszuspucken, geh ich selbst mal vorbei und gucks mir an das coole Läb.

Ich weiß noch nicht wann ich’s schaff, aber werdet davon hören.

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im naturschutzgebiet südgelände…

Am Sonntag sind wa runter nach Südberlin ins Naturschutzgebiet gefahrn.
Kannt ich auch nicht. Nennt sich Südgelände. Lohnt sich.
Auf dem ehemaligen Gelände des Rangierbahnhofs Tempelhof hat sich nach der Stilllegung (oha drei L’s)
die Natur wieder breit gemacht und weil ein paar aufmerksame Bürger sich in einer Bürgerinitiative zusammen gefunden haben, wurde irgendwann daraus das Naturschutzgebiet. Dafür drei Daumen hoch an die Bürgerinitiative.

Man sieht überall noch Relikte der vergangenen Zeit wie zB diese ziemlich ziemlich große Dampflok, den Wasserturm oder irgendwelche Weichenstellgeräte.

Wir haben kurz ne Führung mitgemacht, sind dann aber doch lieber alleine durch die Natur flaniert.
Zunächst kommt man am Wasserturm vorbei, da war sone Art Kinderfest usw. das war uns aber egal, wir sind direkt rein über die Wiesen in den Wald.

Eine Künstlergruppe hat die Wege und einige Objekte wie diese Eule gestaltet. Die Objekte sowie die Wegweiser usw. passen sich gut in die Industrieromantik der verbleibenden Elemente des Rangierbahnhofs ein. Wirkt nicht aufdringlich, angenehm.

Die Parkanlagen sind auf eine sehr angenehme Art und Weise in die Wald und Wiesenlandschaft integriert. Man merkt das bei der Gestaltung mitgedacht wurde und die Designer den Ort selbst erlebt haben. Die Wege sind behinderten gerecht und entweder aus Metallgittern oder diesem Borken/Rindenmaterial, auf dem man sehr gut barfuss gehen kann. Insgesamt gibt es einen kleinen Rundweg von 1 km und einen großen von 2,7 km.

Die anderen Wege sind auf die alten Schienen aufgebockt. Die Tiere und Pflanzen können somit weitermachen was sie so machen, ohne das der Mensch sie sonderlich stört bzw. ihnen Barrieren in den Weg legt. Auch hierfür drei Daumen hoch!

Die Schafe werden einmal im Jahr geholt um die Wiese n bisschen abgzugrasen, damit die nicht auch zu Wald wird.

Auf dieser großen Drehscheibe, wurden früher die Züge gedreht.

Naja guckt ma selbst n bisschen…

Wird der Rubinienwald am noch menschlich „geschützt“, also beschnitten und geguckt, dass sich die Eichen nicht wie die Gangster ausbreiten und den anderen Pflanzen das Licht wegnehmen. Gibt es hinten einen Urwald, der sich selbst überlassen wird. Übrigens, die Rubinie, so viel hab ich von der Führung behalten, wird auch falsche Akazie genannt. Das was wir uns gerne als Akazienhonig ums Maul schmieren, ist kein Akazienhonig sonder eigentlich Rubinienhonig…

Die S-Bahn fährt natürlich nicht mitten durchs Naturschutzgebiet, aber neben dran vorbei.


Wer zwischen den Blättern durchguckt kann hin und wieder anderes im Südberliner Industriegebiet entdecken, hier zB. der jute Schultheiß.

So wen’s interessiert kann mal vorbei gucken. War sehr angenehm und entspannend. Wir haben sogar ne kleine Eidechse gesehen, die war aber zu schnell um fotografiert zu werden.

Kostet 1 Euro Erhaltungskosten Eintritt, was gerechtfertig ist.

Hin kommt man mit dem ÖPNV, S Bhf. Priesterweg (S2, S25), Bus 70, 246, X 76, M 76 – Am Prellerweg, oder aber natürlich mitm Fahrrad.

Hier noch mal der offizielle Link von GrünBerlin :

http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/natur-park-suedgelaende/uebersicht/

zur zukunft unserer architektonischen vergangenheit…

am samstag findet im erweiterungsbau der TU, hörsaal EB 202 statt, straße des 17. juni 145,eine tagung zu einem meiner lieblingsthemen, nämlich den großbauten der 60er und 70er jahre statt.

hier der text vom flyer:

„In den späten 60ern und vor allem den 70er Jahren entstanden deutschlandweit Großbauten mit vorwiegend öffentlicher
Nutzung, darunter Kliniken, Universitäten, Rat-(Stadt-)häuser und Gerichte. Die Bauten sind in die Jahre gekommen und gelten vielen als veraltet, etwa im Hinblick auf Raumformen, Baumaterialien, Beleuchtungskonzepte und ökologische Anforderungen. Mit ihnen verbindet sich die wichtige Frage, wie wir den begründeten Anspruch auf Zukunftsfähigkeit mit der Bewahrung des konzeptionellen und ästhetischen Charakters, mit dem Respekt vor der Ästhetik und Substanz dieser Bauwerke verbinden können. Thematisch konzentriert sich diese Tagung dabei auf eine bestimmte Gebäudegruppe. Diese ist gekennzeichnet durch eine über das Übliche hinausgehend Verknüpfung mit Infrastrukturbauten. Eines der markantesten Berliner Beispiele hierfür ist das Internationale Congress Centrum (ICC), das aufgrund der bereits seit Jahren geführten Debatte um Abriss, Umbau und Sanierung den Ausgangspunkt dieser Tagung bildet. Ästhetik Funktion, Materialität, Konstruktion und der gesellschaftliche Kontext, der Großbauten wie jene der hier angesprochenen Dekaden ermöglichte, bilden zentrale Aspekte in einer Debatte, die auch die Frage nach dem identitätsstiftenden Potential dieser Bauwerke berücksichtigen muss. Angesprochen sind Bauten, die erst ‚historisch‘ werden müssen bzw. heute noch nicht in ihrer historischen Dimension akzeptiert sind. „Eine Zukunft für unsere Vergangenheit“ lautete 1975 die Formel des Europarates, die im Jahr 2012 auch die Zeugnisse der 60er und 70er Jahre miteinschließen muss.“

anmeldung braucht man nicht und is für umme, also werde ich mal hingehen.

hier ist das programm und unten der link auf den flyer, von dem ich die ganzen schönen infos rauskopiert hab.

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flyer:

http://www.kunstgeschichte.tu-berlin.de/fileadmin/user_upload/ArTUs/Materialien%20SoSe%202012/Veranstaltungen/Tagungen/Gro%C3%9Fbauten_60-70/Flyer_Grossbauten_PDF.pdf

karneval der kulturen

 

war ja gestern und da waren wir natürlich unterwegs.

da mathis zum frühstück geladen hatte, war ich erstmal da und habe gefrühstückt. haha. big propz an der stelle für die rhababerschnecken. als die gerade fertig warn, nimmt luke mir die knipse aus der hand, macht das foto und sagt: ich mach hipster, is schief ja.
das schöne bei meiner knipse ist, dass sie so eine kleine moderne ist, die pseudo tiefenschärfe bzw. unschärfe effekte in die bilder einfach reinrechnet. haha.

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naja, wir sind dann raus auf die gneisenau, ersmal ’n bisschen gucken usw.   dann zu ner freundin, die im 5ten wohnt. von oben  einen anderen blick auf das getümmel bekommen und ein luftpferdchen entdeckt.

 

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luke meint nur, guck mal wie nice die laternen von hier sind. unten schlicht und oben aufgeprollt. hab ich auch mal ’n foto von gemacht.

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dann wieder runter und über den karneval gestullt.

die knipse hat ausserdem einen panorama modus . wenn man, die bewegung, nicht wie vorgeschrieben, gerade von links nach rechts macht, sondern noch ein bisschen hoch und runter geht, tanzen die häuser den boogie.

 

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Image Hosted by ImageShack.usmittenwalder ecke gneisenau auf ne laterne geklettert fürn perspektivwechsel und zack wen seh ich? kism oben aufm balkon von mc fitti seim corner der kulturen. hab ick mir ja die richtige kreuzung ausgesucht. schön zu 30° oben auf der laterne gechillt und paar fotos geknipst.

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nachdem ich auf alle laternen auf der kreuzung geklettert bin, war ich des trubels überdrüssig und wollte ein bisschen entspannen. also haick mir meine maschine geschnappt und bin los pedaliert.

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war natürlich schwierig bei den ganzen leuten, also’n umweg, hintenrum gefahren, an der st. johannes basilika vorbei

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und plötzlich am tempelhofer feld gelandet. cool.

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yieah.

weite.ruhe.sonne.

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die ganze zeit, auf der maschine, nicht abgesessen, allet im fahren geknipst.

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fernsehkummer? ich liebe diese werbungen, die über die ganze wand gemalt sind.

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nachdem ich da einmal rundrum und hin und her gefahren bin, war auch gut und ich bin nach hause.

auf der street….kreuzberg

nach dem trouble vom ersten mai, sind wir am zweiten ein bisschen spazieren gegangen….

und haben erstmal diesen freshen roller gefunden, enten future aus der vergangenheit

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kurz ma innen hof, tür stand ja auf…
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grünglas, poller und n‘ merco
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boden…
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wer seinen schlüssel am kanal verloren hat, hier hängt er
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thc crew chillt am corner

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