sei ma nich so ernst,

reuter

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zur zukunft unserer architektonischen vergangenheit…

am samstag findet im erweiterungsbau der TU, hörsaal EB 202 statt, straße des 17. juni 145,eine tagung zu einem meiner lieblingsthemen, nämlich den großbauten der 60er und 70er jahre statt.

hier der text vom flyer:

„In den späten 60ern und vor allem den 70er Jahren entstanden deutschlandweit Großbauten mit vorwiegend öffentlicher
Nutzung, darunter Kliniken, Universitäten, Rat-(Stadt-)häuser und Gerichte. Die Bauten sind in die Jahre gekommen und gelten vielen als veraltet, etwa im Hinblick auf Raumformen, Baumaterialien, Beleuchtungskonzepte und ökologische Anforderungen. Mit ihnen verbindet sich die wichtige Frage, wie wir den begründeten Anspruch auf Zukunftsfähigkeit mit der Bewahrung des konzeptionellen und ästhetischen Charakters, mit dem Respekt vor der Ästhetik und Substanz dieser Bauwerke verbinden können. Thematisch konzentriert sich diese Tagung dabei auf eine bestimmte Gebäudegruppe. Diese ist gekennzeichnet durch eine über das Übliche hinausgehend Verknüpfung mit Infrastrukturbauten. Eines der markantesten Berliner Beispiele hierfür ist das Internationale Congress Centrum (ICC), das aufgrund der bereits seit Jahren geführten Debatte um Abriss, Umbau und Sanierung den Ausgangspunkt dieser Tagung bildet. Ästhetik Funktion, Materialität, Konstruktion und der gesellschaftliche Kontext, der Großbauten wie jene der hier angesprochenen Dekaden ermöglichte, bilden zentrale Aspekte in einer Debatte, die auch die Frage nach dem identitätsstiftenden Potential dieser Bauwerke berücksichtigen muss. Angesprochen sind Bauten, die erst ‚historisch‘ werden müssen bzw. heute noch nicht in ihrer historischen Dimension akzeptiert sind. „Eine Zukunft für unsere Vergangenheit“ lautete 1975 die Formel des Europarates, die im Jahr 2012 auch die Zeugnisse der 60er und 70er Jahre miteinschließen muss.“

anmeldung braucht man nicht und is für umme, also werde ich mal hingehen.

hier ist das programm und unten der link auf den flyer, von dem ich die ganzen schönen infos rauskopiert hab.

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flyer:

http://www.kunstgeschichte.tu-berlin.de/fileadmin/user_upload/ArTUs/Materialien%20SoSe%202012/Veranstaltungen/Tagungen/Gro%C3%9Fbauten_60-70/Flyer_Grossbauten_PDF.pdf

By age of 25, the average american spent one year of his life in a car….

ein vortrag von douglas farr zu nachhaltigem städtebau.

 

farr ist us amerikanischer architekt und stadtplaner. er spricht hier über nachhaltigkeit an sich, nachhaltiges bauen, grüne stadtentwicklung und die allgemeinen probleme der amis.

„In 1990, Farr founded FARR Ass. Architecture and Urban Design, Inc., a sustainable architectural and planning firm in Chicago, Illinois. The firm has designed three of the four LEEDPlatinum rated buildings in Chicago, including the Center for Neighbourhood Technology, Chicago Center for Green Technology and Christy Webber Landscapes.“ (wikipedia.org)

cool finde ich, wie er am anfang, das publikum befragt, was für leute darin sitzen, also welche berufe sie haben.

ist alles schon recht amerikanisch, also von wegen „sustainability ist der neue american way of life….blabla“ aber trotzdem ganz interessant.  lustig zu sehen, wie die amis  langsam auf den trichter kommen, dass es nicht so cool ist wenn man überall mit dem automobil hinfahren MUSS, weil einfach alles soweit von einander entfernt gebaut worden ist. nicht viel wesentlich neues, aber guckens wert.

die krücke am anfang erzählt nur kurz wer farr und wie toll er ist usw. usf. nicht abschrecken lassen.

karneval der kulturen

 

war ja gestern und da waren wir natürlich unterwegs.

da mathis zum frühstück geladen hatte, war ich erstmal da und habe gefrühstückt. haha. big propz an der stelle für die rhababerschnecken. als die gerade fertig warn, nimmt luke mir die knipse aus der hand, macht das foto und sagt: ich mach hipster, is schief ja.
das schöne bei meiner knipse ist, dass sie so eine kleine moderne ist, die pseudo tiefenschärfe bzw. unschärfe effekte in die bilder einfach reinrechnet. haha.

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naja, wir sind dann raus auf die gneisenau, ersmal ’n bisschen gucken usw.   dann zu ner freundin, die im 5ten wohnt. von oben  einen anderen blick auf das getümmel bekommen und ein luftpferdchen entdeckt.

 

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luke meint nur, guck mal wie nice die laternen von hier sind. unten schlicht und oben aufgeprollt. hab ich auch mal ’n foto von gemacht.

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dann wieder runter und über den karneval gestullt.

die knipse hat ausserdem einen panorama modus . wenn man, die bewegung, nicht wie vorgeschrieben, gerade von links nach rechts macht, sondern noch ein bisschen hoch und runter geht, tanzen die häuser den boogie.

 

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Image Hosted by ImageShack.usmittenwalder ecke gneisenau auf ne laterne geklettert fürn perspektivwechsel und zack wen seh ich? kism oben aufm balkon von mc fitti seim corner der kulturen. hab ick mir ja die richtige kreuzung ausgesucht. schön zu 30° oben auf der laterne gechillt und paar fotos geknipst.

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nachdem ich auf alle laternen auf der kreuzung geklettert bin, war ich des trubels überdrüssig und wollte ein bisschen entspannen. also haick mir meine maschine geschnappt und bin los pedaliert.

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war natürlich schwierig bei den ganzen leuten, also’n umweg, hintenrum gefahren, an der st. johannes basilika vorbei

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und plötzlich am tempelhofer feld gelandet. cool.

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yieah.

weite.ruhe.sonne.

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die ganze zeit, auf der maschine, nicht abgesessen, allet im fahren geknipst.

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fernsehkummer? ich liebe diese werbungen, die über die ganze wand gemalt sind.

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nachdem ich da einmal rundrum und hin und her gefahren bin, war auch gut und ich bin nach hause.

Helsinki Untergrund

aus der reihe cnn future cities. ein lustiger brite  namens richard quest zeigt uns wie es unter der finnischen hauptstadt aussieht.

die finnen haben riesige tunnelsysteme in das anstehende gestein gebohrt, die  platz für schwimmbäder, autobahnen, gas & und wasserleitungen bieten. guck’s euch an ist faszinierend und richard ist wirklich amüsant…

moderne geisterstädte

letzte woche wurde die ausstellung „moderne geisterstädte“ in der gallerie des architekturmuseums eröffnet und da hab ich natürlich ma vorbei geguckt.

die ausstellung, von brigitte schulz kuratiert zur bauwelt ausgabe 188, stellt fünf verschiedene moderne geisterstädte vor und beschäftigt sich mit der frage, warum menschen ihre städte verlassen und wie die zukunft aktueller metropolen aussehen kann?

pripjat – die ehemalige vorzeige siedlung der arbeiter des atomkraftwerks tschernobyl

hashima – die insel wurde zwischen 1887 und 1974 genutzt um unterseeisch kohle abzubauen. heute
dient sie als filmkulisse und inspiration für mangas.

new ordos“ – die chinesische stadt am rande der wüste gobi ist für 300.000 Menschen
ausgelegt und angeblich sind alle WE verkauft, es wohnt aber trotzdem
niemand da. die stadt steht für den wirtschaftlichen aufschwung und die
moderne des landes…soll stehen….naja wenn man’s kann wa.

neft dashlari – die aserbaidjanische inselstadt im kaspischen meer wurde von den sowjets gebaut, war
die erste und ist immer noch größte ölplattform der welt. zu neft dashlari wird
auch der dokumentarfilm „oil rocks“ von Marc Wolfensberger gezeigt.

varosha – der ehemalige tourismusort ist seit 1974 politisches druckmittel im zypernkonflikt
und wird immer noch vom türkischen militär bewacht.

ausserdem wird noch groß ankhor vorgestellt, die wohl größte siedlung der vorindustriellen zeit. die millionenstadt der khmer verfügte über ein ausgeklügeltes bewässerungssystem und wurde wahrscheinlich aufgrund von klimatischen veränderungen verlassen.

jede siedlung wird auf jeweils drei großen plakaten thematisiert, das heißt es gibt viel text, aber auch schöne bilder und kartenmaterial. ist aber nicht anstrengend, da alles aber wirklich gut aufbereitet und dargestellt ist. zu ende der wird noch auf bedrohungsszenarien verschiedener aktueller metropolen hingewiesen.

die ausstellung befindet sich in der gallerie des archtekturmuseums, hat noch bis zum 16.08.12 von montag bis donnerstag, 12-16 Uhr geöffnet und ist für umme. macht spass, ist interessant, kann man machen!

Straße des 17. Juni 150
am Ernst-Reuter-Platz
Raum A K176 (im Keller)

rassistische räume….

oder räume an denen, rassisstische übergriffe statt fanden. eher zweiteres, wir wollen hier ja nicht in den gleichen diskurs wie politik und polizei verfallen und unsere freunde, die räume, verurteilen.

sabine schrüner  zeigt in der  zeit-online ’ne fotoserie  mit bildern dieser orte.

ich dachte mir zunächst „ach die zeit macht grad rassissmuswochen und braucht noch ein paar fotos…, das  werden irgendwie einsame parkbänke und unbeleuchtete ecken in marzahn oder lichtenberg sein“.aber nein. doch eher (teils) offene orte in kreuzberg, neukölln und charlottenburg,  vor allem bahnstationen, an denen ich auch öfter mal vorbeikomme…. weird…

Image

z.B. am kotti wurde ein 17 jähriger beleidigt und angegriffen I © Sabine Schründer

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/fs-leben-mit-rassismus