karneval der kulturen

 

war ja gestern und da waren wir natürlich unterwegs.

da mathis zum frühstück geladen hatte, war ich erstmal da und habe gefrühstückt. haha. big propz an der stelle für die rhababerschnecken. als die gerade fertig warn, nimmt luke mir die knipse aus der hand, macht das foto und sagt: ich mach hipster, is schief ja.
das schöne bei meiner knipse ist, dass sie so eine kleine moderne ist, die pseudo tiefenschärfe bzw. unschärfe effekte in die bilder einfach reinrechnet. haha.

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naja, wir sind dann raus auf die gneisenau, ersmal ’n bisschen gucken usw.   dann zu ner freundin, die im 5ten wohnt. von oben  einen anderen blick auf das getümmel bekommen und ein luftpferdchen entdeckt.

 

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luke meint nur, guck mal wie nice die laternen von hier sind. unten schlicht und oben aufgeprollt. hab ich auch mal ’n foto von gemacht.

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dann wieder runter und über den karneval gestullt.

die knipse hat ausserdem einen panorama modus . wenn man, die bewegung, nicht wie vorgeschrieben, gerade von links nach rechts macht, sondern noch ein bisschen hoch und runter geht, tanzen die häuser den boogie.

 

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Image Hosted by ImageShack.usmittenwalder ecke gneisenau auf ne laterne geklettert fürn perspektivwechsel und zack wen seh ich? kism oben aufm balkon von mc fitti seim corner der kulturen. hab ick mir ja die richtige kreuzung ausgesucht. schön zu 30° oben auf der laterne gechillt und paar fotos geknipst.

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nachdem ich auf alle laternen auf der kreuzung geklettert bin, war ich des trubels überdrüssig und wollte ein bisschen entspannen. also haick mir meine maschine geschnappt und bin los pedaliert.

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war natürlich schwierig bei den ganzen leuten, also’n umweg, hintenrum gefahren, an der st. johannes basilika vorbei

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und plötzlich am tempelhofer feld gelandet. cool.

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yieah.

weite.ruhe.sonne.

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die ganze zeit, auf der maschine, nicht abgesessen, allet im fahren geknipst.

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fernsehkummer? ich liebe diese werbungen, die über die ganze wand gemalt sind.

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nachdem ich da einmal rundrum und hin und her gefahren bin, war auch gut und ich bin nach hause.

Helsinki Untergrund

aus der reihe cnn future cities. ein lustiger brite  namens richard quest zeigt uns wie es unter der finnischen hauptstadt aussieht.

die finnen haben riesige tunnelsysteme in das anstehende gestein gebohrt, die  platz für schwimmbäder, autobahnen, gas & und wasserleitungen bieten. guck’s euch an ist faszinierend und richard ist wirklich amüsant…

moderne geisterstädte

letzte woche wurde die ausstellung „moderne geisterstädte“ in der gallerie des architekturmuseums eröffnet und da hab ich natürlich ma vorbei geguckt.

die ausstellung, von brigitte schulz kuratiert zur bauwelt ausgabe 188, stellt fünf verschiedene moderne geisterstädte vor und beschäftigt sich mit der frage, warum menschen ihre städte verlassen und wie die zukunft aktueller metropolen aussehen kann?

pripjat – die ehemalige vorzeige siedlung der arbeiter des atomkraftwerks tschernobyl

hashima – die insel wurde zwischen 1887 und 1974 genutzt um unterseeisch kohle abzubauen. heute
dient sie als filmkulisse und inspiration für mangas.

new ordos“ – die chinesische stadt am rande der wüste gobi ist für 300.000 Menschen
ausgelegt und angeblich sind alle WE verkauft, es wohnt aber trotzdem
niemand da. die stadt steht für den wirtschaftlichen aufschwung und die
moderne des landes…soll stehen….naja wenn man’s kann wa.

neft dashlari – die aserbaidjanische inselstadt im kaspischen meer wurde von den sowjets gebaut, war
die erste und ist immer noch größte ölplattform der welt. zu neft dashlari wird
auch der dokumentarfilm „oil rocks“ von Marc Wolfensberger gezeigt.

varosha – der ehemalige tourismusort ist seit 1974 politisches druckmittel im zypernkonflikt
und wird immer noch vom türkischen militär bewacht.

ausserdem wird noch groß ankhor vorgestellt, die wohl größte siedlung der vorindustriellen zeit. die millionenstadt der khmer verfügte über ein ausgeklügeltes bewässerungssystem und wurde wahrscheinlich aufgrund von klimatischen veränderungen verlassen.

jede siedlung wird auf jeweils drei großen plakaten thematisiert, das heißt es gibt viel text, aber auch schöne bilder und kartenmaterial. ist aber nicht anstrengend, da alles aber wirklich gut aufbereitet und dargestellt ist. zu ende der wird noch auf bedrohungsszenarien verschiedener aktueller metropolen hingewiesen.

die ausstellung befindet sich in der gallerie des archtekturmuseums, hat noch bis zum 16.08.12 von montag bis donnerstag, 12-16 Uhr geöffnet und ist für umme. macht spass, ist interessant, kann man machen!

Straße des 17. Juni 150
am Ernst-Reuter-Platz
Raum A K176 (im Keller)

rassistische räume….

oder räume an denen, rassisstische übergriffe statt fanden. eher zweiteres, wir wollen hier ja nicht in den gleichen diskurs wie politik und polizei verfallen und unsere freunde, die räume, verurteilen.

sabine schrüner  zeigt in der  zeit-online ’ne fotoserie  mit bildern dieser orte.

ich dachte mir zunächst „ach die zeit macht grad rassissmuswochen und braucht noch ein paar fotos…, das  werden irgendwie einsame parkbänke und unbeleuchtete ecken in marzahn oder lichtenberg sein“.aber nein. doch eher (teils) offene orte in kreuzberg, neukölln und charlottenburg,  vor allem bahnstationen, an denen ich auch öfter mal vorbeikomme…. weird…

Image

z.B. am kotti wurde ein 17 jähriger beleidigt und angegriffen I © Sabine Schründer

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/fs-leben-mit-rassismus

auf der street….kreuzberg

nach dem trouble vom ersten mai, sind wir am zweiten ein bisschen spazieren gegangen….

und haben erstmal diesen freshen roller gefunden, enten future aus der vergangenheit

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kurz ma innen hof, tür stand ja auf…
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grünglas, poller und n‘ merco
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boden…
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wer seinen schlüssel am kanal verloren hat, hier hängt er
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thc crew chillt am corner

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ihr kriegt uns hier nicht raus, das ist unser haus…

guter radiobeitrag zur entwicklung der  hausbesetzerszene von dradio wissen.

von den anfängen in schwetzingen, vor allem über die szene in den 80ern in kreuzberg, die damalige politische situation. rio reiser erzählt ’ne menge. macht spass. hört’s euch an